DIE AREUSE-SCHLUCHT
Mittwoch 25. August 2010
Route: Start in Boudry Bhf. - Pont des Clées - Pont de Vert - Champ du Moulin
Saut de Brot - Noiraigue (Schwarzes Wasser)
Eine in jeder Hinsicht spannende Tageswanderung
unter der bewährten Leitung von Wanderleiter
WILLY MAEDER

Willy Maeder geniesst an der Bar im Bahnhof Neuchatel den Espresso.
Die Abfahrt um 08:03 nach Biel - Neuchatel - Boudry wurde durch einen technischen Defekt
bei der Lok verhindert. Lautsprecher tönten nach einer Viertelstunde des Wartens, alle Fahrgäste aussteigen,
der Zug kann nicht fahren. Da kam Bewegung in den vollbesetzten Zug.
Wir nahmen den nächstn Zug nach Olten - umsteigen - weiter nach Biel - umsteigen - weiter
nach Neuchatel - umsteigen warten ca. 40 Minuten für die Abfahrt nach Boudry.
Goodwill Aktion der SBB ein fünf Franken Bon für jeden Wanderer.

Die Pause gab Gelegenheit die wunderbaren Wandgemälde in der Bahnhofhalle zu betrachten. Hier ein Ausschnitt.
Leopold Robert, Spross einer bekannten Neuenburger Malerfamilie, hat ein
monumentales Wandgemälde geschaffen,
das sich mit dem Verlust einer
idealisierten Vergangenheit und dem Anbruch des industriellen Zeitalters
auseinandersetzt. Google.

Alle waren froh, dass es endlich los ging. 40 Wanderer machten sich nach den Wander-Infos von Will Maeder auf den Weg.

Achtung: Drei der Fotos, jene mit Datum gezeichnet sind von unserem Mitglied Gertuda Nagy aufgenommen.
Eine tolle Leistung mit dieser kleinsten Kamera. Gratuliere.

Eine Ausnahmefoto. Nah und Fernschärfe vereint.

In der Schlucht zu fotografieren war um die Mittagszeit recht schwierig.
Einerseits wegen den Lichtverhältnissen, andererseits durch die vielen schmalen Wege und Treppen
an der Schluchtwand entlang, die einen "Gänselimarsch"erforderten.

Trotz der Verspätung die erste kleine Pause. Bananenhalt, trinken und ..... weiter.

Ritas Kontrollblick auf die Uhr und mit Sepp flott vorwärts.

Trotz der Verspätung und erst etwa ein Drittel der Wanderung hinter uns, Mittagspause geht vor.

Mitglied Doris aus Kaiseraugst, zu jedem Spass bereit. Langweilige Fotos sind nicht nach ihrem Geschmack.

...und recht hat sie. Bin sowieso auch dieser Meinung.

Wanderstimmung pur! An der Kamera Gertrud Nagy.

Auch ich musste als Model herhalten, mit guter Mine........

Gertruda, talentierte Amateur-Fotografin.

Champ du Moulin. Da liegt ein feines Forellen Baizli dem Äusseren nach zu urteilen.


Der Gäste Garten im Hotel de la Truite. Rechts davon schlecht leserlich das Grand Hotel, kein Witz.
Hier fehlt nun effektiv die verlorene Stunde. denn weiter geht es.

Freundlicherweise steht uns ein Wanderwege Leiter Henri Cosandey aus der Gegend zur Verfügung.
Er weiss einiges interessantes zu berichten über die Areuse. Im Hintergrund ein kleines Heimatmuseum.

Selten so ein normaler, schöner, breiter Wanderweg.

Links ein Gast, Mitglied der Wanderwege Zürich. Hier im Gespräch mit Margrit.

Der Wanderweg durch die Areuse-Schlucht ist erstklassik.
Einmal links der Areuse, einmal rechts der Areuse.
Viele Treppen hinauf - hinunter, immer sicher mit Geländer ausgestattet und vorbildlich ausgeschildert.

Zwischendurch ein Blick hinauf zu den Ausläufern der Creux du van. Fantastische Natur. Ein Blick ins Internet.
http://www.wandersite.ch/Tageswanderung/788_Jura.html

Die Areuse überrascht immer wieder mit einem neuen Outfit.

Rechtzeitig erreichen wir unser Ziel das kleine Dorf Noiraigue das Endziel unserer Wanderung.
Ein Abstecher von 10 Minuten bis zur Quelle der Noiraigue liegt noch drinn. Internet Link dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Areuse
Was für eine Überraschung in diesem kleinen Dorf. Für
mich als gelernten Confiseur stand fest, da muss ich gesehen haben.

Besuch auf seine Homepage:
http://www.jacot-chocolatier.ch

Durch die Einganstüre und schon mitten in der Produktion.

Ein blitzsauberer Confiserie-Produktionsbetrieb, sehr gut eingerichtet und ein zuvorkommender, freundlicher Patron.
Nach zwei Minuten waren wir beim Fachsimplen. Herr Francis Jacot hat mich spontan eingeladen ihn doch eimal zu besuchen.
Sein Betrieb verarbeitet immerhin im Jahr 24 Tonnen Rohschokolade,
allerhand Arbeit. Seine Kunden sind Konditoreien, Confiserien,
auch Grossverteiler und Private. Die Müsterli jedenfalls waren ausgezeichnet.

Mit diesem Foto aus Noiraigue (zum Bahnhof) verabschiede ich mich um noch rechtzeitig den Zug zu erwischen.
Ein grosses Dankeschön an Willy Maeder unsere Wanderleiter,
aber auch an alle Wanderteilnehmer, die so gut gelaunt uns allen
einen
fröhlichen Wandertag ermöglichten. Petrus der uns dieses Prachtswetter schenkte mit eingeschlossen.
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