WANDERUNG ZUM FORTIN DU CHÉTELAT
Samstag 30. April 2011
Wanderleiter Franz Studer
Die Route: Lucelle Douane (600) - La Grande Roche (851) - Asuel (618) -
Le Chételat (796)Courtmautry (543) - Courgenay (488) Aufstieg 715 m - Abstieg 871 m - 18,3 km 5 Stunden Wanderzeit
Alle Fotos sind mit der kleinen Lumix DMC-LX3 aufgenommen
Die Fotos dürfen von Mitgliedern der WbB kopiert werden
Die SBB brachte uns nach Delèmont. Mit dem Postauto über Bourrignon (770 m)nach
Lucelle-Douane, liegt an der Grenze zu Frankreich
Herzliche Begrüssung der 36 Wanderfreudigen durch Wanderleiter Franz Studer
Ideales Traum-Wander-Wetter hat Franz termingerecht organisiert
Eine Überraschung für uns, der Boden war sehr nass und somit auch glitschig, speziell im Wald. Ausser den ganz routinierten wurde mit den Stöcken gewandert. Für mich eine grosse Unterstützung
Eine Stunde Wanderung liegt hinter uns. Der Bananenhalt ist unverzichtbar.
Ein zufriedener Wanderleiter lässt sich mit Christel zum Scherzen und potraitieren ein
Auf der ganzen Route treffen wir die sympathischen, unterwegs hie und da ersehnten,
Markierungen der Wanderwege Schweiz an. Dahinter steckt eine grosse Freiwillgen-Arbeit.
Die Schweiz verfügt über 60'000 km ausgeschilderte Wanderwege. Weltweit einzigartig.
Schmaler Weg, dichter grüner Wald und schön anstrenbgende Steigungen
mit zeitweise vielen Stapflen haben es in sich
Natur pur....
Wohltuende Verschaufspause vom Steig her bis alle oben sind
Nach ca 2 Stunden Aufstieg erreichen wir das Fortin du Chételat
Franz erklärt Wissenswertes zu diesem Infanteriebunker
Die Infanterie-Festung Chételat befindet sich oberhalb von Asuel, ca.100 m über
der Kantonsstrasse
Pruntrut-Delsberg, die über den Pass Les Rangiers führt. Es
handelt sich um einen der stärksten, vorgeschobenen Bunker der Riegelstellung Les
Rangiers,der im Zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Die Festung, die heute als
Bauwerk nationaler Bedeutung klassifiziert ist, wurde in weniger als 12 Monaten
vollumfänglich in den Fels gebaut und der Truppe im Juni 1940 übergeben.
Warnung an der Einganstüre nur für französisch sprechende Besucher ?
Schwere Panzertüre zum Bunker
Bei einer Temparatur von 6 Grad Celsius das ganze Jahr über, empfiehlt es sich
Pullover und Jacken an zu ziehen. Dauer der Führung eine halbe Stunde.
Wanderleiter-Assistent Emil Büchi ist beeindruckt und fotografiert.
Es ist nicht ganz so einfach bei so vielen Besuchern nebeneinander vorbei zu kommen.
Der Bunker ist für ca. 13 Wehrmänner berechnet.
Die Festungskanone
Maschinengewehr mit Wasserkühlung
Festungs MG mit voreingestellten Zielen.
Im kleinsten Büro eine Pinwand und Schlüsselbrett in einem
Der Aufenthaltsraum, Schlafraum, Essraum. Küche gibt es keine. Das Essen wurde von der rückwärtigen
Kompanieküche angeliefert.
Technik von damals im Bunker. Da wurde noch fleissig gestöpselt.
Wichtig aus meiner Sicht der Fluchtstollen nach oben an die frische Luft.
Bewundernswert auch was damals die Soldaten an Strapazen auf sich genommen haben um
evetuell unser Land zu verteidigen. Zum Glück kam es nie zum Ernstfall.
Das Infantrie Regiment 9 wurde 2003 aufgelöst.
Zur Erinnerung an diese schwierige Zeit wurde genau über dem
Bunker ein Pic-Nic-Platz eingerichtet und eine Gedenktafel erstellt.
Die Kosten dafür wurde vom Regiment durch Verzicht der Truppe auf ein Abschiedsfest finanziert. Bravo!
Genügend Zeit für die Mittagspause und den Lunch in luftiger Höhe
Die Bewegung in der Natur gibt einen gesunden Hunger. Wichtig es stehen uns noch einige Kilometer bevor
Ausblick in den wunderschönen Jura vom Mittagsrastplatz aus.
In Courgenay haben wir unsere Wanderung beendet. Wir stehen hier vom dem berühmten Hotel de la Gare. Bekannt geworden durch den Schweizer Film Gilberte de Cougenay. In den Gesichtern spiegelt sich die Freude über eine super, abwechslungsreiche, zeitweilig doch recht anstrengende Wanderung erlebt zu haben.
Herzliche Dank aller Teilnehmer an Wanderleiter Franz Studer unbd sein Assistenten Emil Büchi
für diese perfekt organisierte Wanderung.
Grosses Wandbild im Restaurant de la Gare in Gougenay.